• 10. Februar 2026

Sonderdienst der Atemschutzgeräterräger

Sonderdienst der Atemschutzgeräterräger

Sonderdienst der Atemschutzgeräterräger 1024 771 Thorsten Kath

Im Rahmen eines Sonderdienstes trafen sich unsere Atemschutzgeräteträger zu einer dreiteiligen Stationsausbildung. Ziel des Abends war es, zentrale Abläufe unter Atemschutz gezielt zu trainieren und dabei insbesondere Zeit, Sicherheit und Routine in den Fokus zu stellen.

Ausrüsten während der Alarmfahrt

Ein Schwerpunkt lag auf dem sicheren und zügigen Ausrüsten während der Alarmfahrt. Unter realitätsnahen Bedingungen wurde das Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung inklusive Atemschutzgerät trainiert.

Dabei wurden insbesondere folgende Punkte vertieft:

  • Vollständiges Anlegen der Schutzkleidung nach FwDV 7

  • Funktionskontrolle des Pressluftatmers

  • Kontrolle von Flaschendruck und Dichtheit

  • Richtiger Sitz von Maske und Lungenautomat

  • Partnerschaftliche Kontrolle im Trupp

Gerade das strukturierte Vorgehen im Fahrzeug ist entscheidend, um am Einsatzort unmittelbar einsatzbereit zu sein. Gleichzeitig gilt: Sicherheit geht vor Geschwindigkeit. Deshalb wurde bewusst Wert auf saubere Abläufe und gegenseitige Kontrolle gelegt.

Aufbau des Löschangriffs

An der zweiten Station stand der schnelle und sichere Aufbau eines Löschangriffs im Mittelpunkt. Vom Verteiler setzen über das Vornehmen der Angriffsleitung bis hin zur Kommunikation mit dem Gruppenführer wurden die einzelnen Schritte wiederholt und gefestigt.

Trainiert wurden unter anderem:

  • Setzen des Verteilers und Aufbau der Wasserversorgung

  • Richtiges Schlauchmanagement zur Vermeidung von Schlauchsalat

  • Vorgehen als Angriffstrupp unter Atemschutz

  • Klare Funk- und Handzeichenkommunikation

Besonderes Augenmerk lag auf dem Zusammenspiel zwischen Wassertrupp, Angriffstrupp und Gruppenführung. Nur wenn jeder Handgriff sitzt, kann im Ernstfall schnell und effektiv geholfen werden.

Wiederholung und Ablaufsicherheit

In der dritten Station wurden die zuvor trainierten Inhalte kombiniert. Hier ging es darum, die Abläufe unter leichtem Zeitdruck als Gesamtszenario durchzuführen – vom Ausrüsten bis zum einsatzbereiten Strahlrohr.

Dabei zeigte sich deutlich, wie wichtig regelmäßige Wiederholung ist: Routine schafft Sicherheit – und Sicherheit schützt uns im Einsatz.

Fazit

Der Sonderdienst hat einmal mehr verdeutlicht, wie anspruchsvoll der Einsatz unter Atemschutz ist. Neben körperlicher Belastbarkeit sind vor allem strukturierte Abläufe, gegenseitige Kontrolle und Teamarbeit entscheidend.

Ein großes Dankeschön an die Ausbilder für die Vorbereitung dieses intensiven und praxisnahen Dienstes. So stellen wir sicher, dass unsere Atemschutzgeräteträger auch in herausfordernden Einsatzlagen professionell und sicher handeln können.